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Naturwissenschaftliche Räume für das DOG (08.09.2008)

 

DoG-Leiter will anbauen

CDU: Zusätzliche Räume erforderlich

VERDEN (FR). Das traditionsreiche Domgymnasium (DoG) braucht große neue Räume, um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Zu diesem Fazit kommt die CDU-Kreistagsfraktion nach einem Besuch der Schule. Laut Schulleiter Detlev Lehmann seien über die Hälfte der Unterrichtsräume zu klein und entsprächen damit nicht den Richtlinien, heißt es in einer Pressemitteilung

Die kleinsten Räume mit nur 38 Quadratmetern Grundfläche und dazu noch einer viel zu geringen Raumhöhe befinden sich im Dachgeschoss. Insgesamt 17 Unterrichtsräume seien kleiner als 45 Quadratmeter. Standard für die meist großen Gymnasialklassen seien heute Räume von 64 Quadratmetern.

Mittagessen im Kunstraum

Außerdem fehlten der Schule Besprechungsräume, Lehrer- und Schülerarbeitsräume sowie eine Mensa. Die Mittagsverpflegung für Schülerinnen und Schüler mit Nachmittagsunterricht werde im Kunstraum eingenommen. Da sich der Raumbedarf ab 2011 verringere, weil die gymnasiale Schulzeit dann nur noch acht Jahre beträgt, möchte die Schulleitung mittelfristig auf die Nutzung der Pestalozzischule verzichten. Diese gehört der Stadt Verden, und der Landkreis als Schulträger des Domgymnasiums muss dafür einen hohen Mietzins an die Stadt zahlen, so die CDU.

Schulleiter Lehmann habe einen Lösungsvorschlag für die Raumprobleme gemacht: Ein neuer naturwissenschaftlicher Trakt und Umbauten an den vorhandenen Räumen seien eine geeignete Möglichkeit, die Schule zeitgemäß zu gestalten. "Eine Zusammenführung aller Naturwissenschaften nach dem Modell des Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasiums in Achim bietet hervorragende Unterrichtsbedingungen", so Lehmann. Im südwestlichen Bereich des Schulgeländes sei ein solcher Anbau realisierbar.

Mehr Platz für Ganztagsunterricht

"Nachdem der Landkreis für das Domgymnasium bereits die neue Sporthalle finanziert hat, wird es nicht einfach werden, im Kreistag für eine große Lösung der Raumprobleme eine Mehrheit zu finden", so Fraktionsvorsitzender Wilhelm Hogrefe. So wie derzeit könne es aber auf Dauer auch nicht bleiben. Der Übergang zu mehr Ganztagsunterricht erfordere außerdem zusätzliche Räume. Noch in diesem Schuljahr solle daher der Kreisschulausschuss einen Lösungsvorschlag erarbeiten. 

 

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